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Belize - Eine virtuelle Tour

 

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ORANGE WALK DISTRIKT
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Der Orange Walk Distrikt ist mit 4636 Quadratkilometer der zweitgrößte Distrikt des Lan-des. Im Westen grenzt an ihn Guatemala und im Norden Mexi-ko. Er liegt zwischen dem Corozal und dem Belize Distrikt.

 

Die Bevölkerung setzt sich überwiegend aus spanisch sprechenden Mestizen, eng-lischsprachigen Kreolen und plattdeutsch sprechenden Mennoniten zusammen. Die meisten Menschen leben in der Stadt Orange Walk und über 20 Dörfern, die im gesamten Distrikt verteilt liegen. Landwirtschaft ist ein ganz wichtiger Wirtschafts-faktor in Orange Walk. Die Men-noniten bauen sehr effektiv viel Zuckerrohr, Hirse, Reis, Mais und Gemüse an.

 

Über 100 Jahre lang wurde der Orange Walk Distrikt von Holzfällern dominiert, bis im späten 19. Jahrhundert Flücht-linge des mexikanischen Kasten-Krieges ins Land kamen. Während der Blüte der Holzwirtschaft wurden die Stämme den New River hinunter zur Corozal-Bucht geflößt, weiter nach Belize City und von dort aus verschifft. Ähnlich wie im Corozal Distrikt war die Holzindustrie bereits im Abschwung, als die Flüchtlinge eintrafen. Sie gaben dann der Zuckerindustrie den entscheidenden Impuls zum Aufschwung.

 

Zucker ist das wichtigste landwirtschaftliche Erzeugnis dieses Distriktes. Zuckerrohr wird dazu genutzt, belizischen Rum in der Cuello Brennerei her-zustellen oder Melasse und Zucker zu produzieren. Weitere Erzeugnisse der Region sind Zitrusfrüchte, Papaya und Fleischrinder.

 

Der Orange Walk Distrikt besitzt keinen Küsten-abschnitt und gilt als am wenigsten besuchter Distrikt. Aber er wartet mit den Resten zweier Forts auf: Mundy und Cairns. Hier fanden einst Kämpfe zwischen ursprünglichen Einwohnern und belizischen Siedlern statt.

 

Bekannt ist der Orange Walk Distrikt für seine unberührten Wälder. Ein großer Teil des Distriktes gehört zum Rio Bravo Conservation Area, das sorgsam im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung vom "Programme for Belize" gemanagt wird. Der Orange Walk Distrikt wird für den Tourismus immer interessanter. Der Grund: der gute, gesunde tropische Bestand wildlebender Tiereund die faszinierenden archäologischen Stätten.

 

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen: Maya-Stätte Cuello / Maya-Stätte Lamanai / Maya-Stätte La Milpa / Rio Bravo Conservation Area

 


Kanutour auf der Laguna Verde


Blick auf die nördliche Ebene


Maya-Stätte Chan Chich

 

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